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Ein türkischer Gastarbeiter - nennen wir ihn Erkan - war von Deutschland in Richtung Türkei auf der Gastarbeiterroute in seinem Ford 20M (P7) Turnier unterwegs. Die Kinder auf der Rückbank waren mittlerweile bestimmt eingeschlafen. In den letzten Stunden befahl er seiner am Beifahrersitz mitfahrenden Ehefrau, ihn mit stetigen Spritzern aus einer Wasserflasche ins Gesicht wachzuhalten.
Die gute Frau tat wie ihr geheißen und so erreichte Erkan ohne Schlafpausen die damals (zu Recht) als “Todesumfahrung” bezeichnete Leobener Südumfahrung. Hier kam dann, was kommen musste: Frau Erkan drehte sich nur kurz um, weil sie nach den Kindern auf dem Rücksitz sehen wollte.
Dieser kurze Moment ohne Spritzer ins Gesicht schläferte Erkan vollends ein, er kam rechts von der Fahrbahn ab und rammte ungebremst eine Mauer. Ergebnis siehe Foto.
Erkans Gattin hat diesen Unfall - wenn auch bestimmt schwer verletzt - überlebt, ansonsten wären diese Informationen wohl nie aktenkundig geworden. Ob Erkan selbst oder die Kinder am Rücksitz überlebten ist (noch) nicht bekannt - das versuche ich jedoch noch zu recherchieren.
Da diese Unfälle durch Sekundenschlaf vor allem in den Nachtstunden überhand nahmen wurden von der Polizei Maßnahmen gesetzt, beispielsweise die Abnahme des Reisepasses oder der Fahrzeugschlüssel für 8 Stunden. Siehe auch HIER
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